Denkanstösse für das Schauspielhaus,

Ein Besuch auf dem Hönggerberg – einem der faszinierendsten Entwicklungsgebiete der Stadt Zürich – lohnt sich immer. Besonders, wenn Prof. An Fonteyne uns exklusiv durch die Ausstellung von rund drei Dutzend Masterarbeiten führt. Von allen Abschlussstudent*innen hat sich eine sehr grosse Zahl dafür entschieden, für die Modernisierung des Schauspielhauses mögliche Lösungen zu entwickeln. Die Vorgaben waren weniger streng als in der Realität; umso breiter gefächert waren die Vorschläge.

Das ganze Perimeter zwischen Heimplatz, Hottingerstrasse und Zeltweg neu bebauen? Oder den historischen Zuschauersaal erhalten? Vielleicht auch nur als eindrückliches Foyer? Ein Hochhaus gefällig? Oder geht man in den Untergrund? Modulare Raumbühnen oder ein angestammter Guckkasten? Schafft man einen Vorplatz, oder dehnt sich nach Südosten über den Perimeter aus?

Zum jetzigen Zeitpunkt sind (fast) alle Gedankenspiele noch erlaubt, jungen Architekt*innen sowieso. Das Fazit: Das Projekt Schauspielhaus stimuliert die Fantasie ungemein und ist eine künstlerische, städtebauliche und architektonische Chance für die Stadt!

Die Ausstellung ist noch bis zum 14. Januar auf dem Campus Hönggerberg zu sehen.